Warum schon wieder ein neues
Holz-Pflege-Produkt?

Als erstes möchte ich darlegen, wie es dazu kam Holz-Pflege-Mittel zu konzipieren:
Unser neues Zuhause wird ein Rundbohlen Naturstamm Blockhaus. Die Zimmerei Andreas Vollmers baut es aus heimischer Douglasie. Das Waldgebiet befindet sich bei:
Diese Hölzer brauchen eigentlich keinen weiteren Holzschutz mehr. Das kommt mir sehr entgegen, weil ich ja die Natürlichkeit des Holzes erhalten möchte. Die Feuchtigkeitsregulierung des Holzes, besonders die Atmungsfähigkeit ,machen u.a. das gute Raumklima im Holzhaus aus.
Dennoch ist es ratsam besonders an der Wetterseite für einen optischen und, vorbeugenden Schutz zu sorgen, so riet mir Herr Vollmers. Und in der Tat, bei den Besichtigungen seiner bereits gebauten Häuser, zeichnete sich geöltes Holz eben an der Wetterseite durch längere Frische aus.
Doch Ölen hat den Nachteil, das es schnell einzieht und die Oberfläche dann wieder trocken und ungeschützt ist. Es muss also ständig nachgeölt werden und somit tränkt sich der Stamm langsam mit Öl. Dieses Öl behindert dann aber die Atmugsaktivität, besonders den Feuchtigkeitsausgleich.

Denn wo Öl ist kann kein Wasser sein!

Jetzt stand ich also vor einer Herausforderung. Lösungsmittel kamen für mich nicht in Frage, da sie das nützliche Öl und Wachsgemisch nur verdünnen und es noch tiefer eindringen lassen.
Da wir als Seifen- und Kerzenmacher bereits mit über einem Dutzend verschiedener Wachse praktische Erfahrung haben, war ich mir sicher, uns fällt etwas ein! So bekamen wir von unserem Wachslieferant gleich zusätzliche Proben zum Experimentieren mit.
Gerade Lanolin ist besonders prädestiniert Wasser abzuweisen und trotzdem ein vielfaches des eigenen Gewichtes an Feuchtigkeit aufzunehmen. (Deswegen ist es u.a. ein gutes Hautfett. Es behindert nicht die Tranpiration. Die Schafe schwitzen ebenso über die Haut.) Zudem härtet es genau wie Leinöl über die Zeit aus. Mit Bienenwachs angereichert und mit etwas ätherischem Zedernöl, ergibt sich dann ein wunderbares Balsam. Dieses dringt keinen Millimeter in das Holz ein.

Eine ideale Balsam-Komposition für diese Naturstamm-Häuser!

Für andere Anwendungsbereiche gelten natürlich andere Bedingungen. Gartenzäune können gerne geölt werden oder auch maßhaltige Bereiche wie Fenster und Türen oder gar Musikinstrumente bedürfen einer anderen Pflege.
Für glatte und bereits gewachste Flächen wie Naturfußböden eignet sich gar kein Öl. Hier habe ich den festen „Wachsklotz mit Stiel“ kreiert.
Dies führte zu meinen jetzigen 3 Produkten entsprechend der Anwendungsbereiche:

flüssig – cremig – fest.

Alles wird so dünn wie möglich aufgetragen.

! Total preiswert !
Weil nur das drin ist, was auch drauf soll !

Alles ist lose abfüllbar!
Die Behältnisse können wieder mitgebracht werden.

Also, jetzt streicht alle eure schönen Holzhäuser!


Copyright: Vincent May 16.10.2013

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